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The Beauty Of Gemina “A Stranger To Tears”

Hardbeat

Score

5 / 5
Release
26.09.2008

Format
CD

Label
Danse Macabre

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Tracklist
1. Galilee Song
2. This Time
3. Psycho Flood
4. Shadow Dancer
5. Colours of Mind
6. The lonesome Death of a Goth DJ
7. Heart of a Gun
8. In your Eyes
9. Into Black
10. One Day
11. Last Kiss
12. Narcissus
13. Simple Death
14. Tell me why
15. Whisful Promise
16. Essai Noir

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The Beauty Of Gemina

Unserer Datenbank hält weitere News, Reviews, Tourdaten, Konzertfotos, Weblinks oder eine kurze Biografie zu The Beauty Of Gemina bereit.

Der Name Beauty Of Gemina wird den meisten Leuten bisher nicht so viel sagen. Hinter dieser schweizer Band stecken Ex-Mitglieder der Wave-Rock-Band Nuuk, die sich durch den Weggang des damaligen Sängers auflöste. Kurzerhand versammelte Michael Sele (Gitarrist der Band) Kollegen der damaligen Zeit um sich und schlug eine neue musikalische Richtung ein. Im letzten Jahr erschien das Debüt-Album „Diary Of A Lost“. Daraus stammt auch die überaus erfolgreiche Single „Suicide Landscape“, welche sich auf Platz 1 der Gothic Global Charts noch vor Größen wie Within Temptation, Paradise Lost oder 69 Eyes platzieren konnte. Im März 2007 gab es dann auch das Bühnen-Debüt in Zürich und darauf folgend europaweite Auftritte.


Das aktuelle Album „A Stranger To Tears“ welches etwas gitarrenlastiger als das Debüt klingt, fesselte mich schon beim ersten Antesten. Anfangs war ich wegen genau zweier Dinge etwas irritiert. Erstens – die überaus abwechslungsreich gestalteten Kompositionen, wobei das musikalische Spektrum von bestem Wave bis hin zu wuchtig klingenden Industrial-Hymnen reicht. Selten kommt einem ein Album einer Band daher, welche man bisher nicht wargenommen hat und das dann so einschlägt. Das Zweite, was mich schon fast erschreckte, war die lange Spielzeit der CD. Ich kann mich kaum daran erinnern, das ich in den letzten Monaten ein Album in meinen Händen hielt, welches sage und schreibe 16 Full-Tracks mit einer TRT von über 75 Minuten enthielt! Kein künstliches Auffüllen mit diversen „exklusiven“ Bonus-Tracks – nein, einfach pure Leidenschaft wird hier geboten. Die unglaublich präsente und vielseitige Stimme von Michael Seele plus die vorwiegend düster gestrickten und energiegeladenen Songs brauchten bei mir zwar 1-2 Anläufe, gehen dann aber um so mehr in die Tiefe.


Besonders gelungen sind zum Beispiel „Shadow Dancer“ oder „The Lonesome Death Of A Goth DJ“ die einfach geradeaus gehen und mitreißen. Mir persönlich sind bei diesen eher elektronischen Tracks einige Parallelen zu Bands wie z.B. Signal Aout 24 aufgefallen. Ähnliche Stimmungen werden hier freigesetzt. Aber auch die ruhigen Momente haben ihren Platz auf dem Album. „Into Black“ ist eine der herzzerreißendsten Balladen, die ich je gehört habe. Das Album läßt nach „One Day“ zwar ein wenig nach, aber gibt ein fantastisches Gesamtkonzept ab, so das es sich immer wieder lohnen wird, „A Stranger To Tears“ von Anfang bis Ende durchzuhören.


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