Noisuf-X
Es waren einmal die ersten Schritte … genauer gesagt 1998, als Jan L. begann, seinen legendären C64 zur Kombination von elektronischen Sounds, Orgel-Sequenzen und Vinyl-Elementen zu verwenden. Zwei Jahre später wurde der C64 durch einen Amiga 500 ersetzt, der eine Weiterentwicklung zu 4 tracks und 8 bit brachte.
Damit war das erste Projekt geboren. Doch der Weg, der zwischen diesem Punkt und der Gründung von NOISUF-X lag, war noch lang.
In den folgenden Jahren veröffentlichte Jan L. mit X-FUSION 10 Alben in Eigenproduktion. Das Equipment wuchs zusehends und die ersten Gigs auf Techno-Parties, auf denen X-FUSION seine Fähigkeiten auch live beweisen konnte, kamen dazu (z.B. auf dem Innovation Rave (Fantasy in Dülmen), vor über 2000 Fans). Der Stil von X-FUSION entwickelte sich über Techno/Acid/House im Jahr 2000, als die den ersten Tracks mit Vocals produziert wurden, zu EBM.
Dann endlich fiel X-FUSION dem Label Scanner/Dark Dimensions auf und die jahrelange Arbeit fand die verdiente Wertschätzung. Nach der Vertragsunterzeichnung wurde das erste Album “Dial D for Demons” veröffentlicht. Auf diesem Album befand sich ein Track namens NOISUF-X , der durch seinen Titel den Grundstein zur Existenz von NOISUF-X legte. Die Idee, ein gleichnamiges Projekt zu gründen, war geboren.
Unter dem Projektnamen NOISUF-X produzierte Jan L. einige Industrial und Noize-Tracks und schloss daraufhin einen Vertrag mit PRONOIZE.
Die erste offizielle Veröffentlichung von NOISUF-X war der Track “Happy Birthday” auf der Alpha-Matrix-Compilation “Bunkertracks”. Im Juli 2005 wurde dann mit “Antipode” das erste NOISUF-X-Album auf PRONOIZE veröffentlicht. Nun liegt mit “Tinnitus” das zweite Album vor.
Nachdem die Arbeitsweise und Veröffentlichungen nun geklärt wären, bleibt nur noch die Frage: was steckt hinter NOISUF-X?
Die Definition des Projekts ist einfach und klar:
NOISUF-X beschäftigt sich mit einer apokalyptischen und angstvollen Sichtweise auf die Welt. Eine kalte und hoffnungslose Atmosphäre findet ihren musikalischen Spiegel in rauhen und verzerrten Beats, experimentellen Sounds und treibenden Rhythmen.
Die wiederkehrenden Klangstrukturen und die einfache Monotonie bilden einen einprägsamen Gegensatz zu der Musik von X-FUSION.







