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Depeche Mode

Foto: EMI

Die richtungweisende, sämtliche Charts toppende Electronic-Legende Depeche Mode meldet sich im April 2009 mit ihrem eindrucksvollsten und vielseitigsten Album seit Jahrzehnten zurück. Nach beinahe dreißig gemeinsamen Jahren präsentiert Sounds Of The Universe Martin Gore, Dave Gahan und Andy “Fletch” Fletcher einmal mehr in vertrauter Höchstform. Eklektisch und dynamisch wie zu ihren besten Zeiten, klingen Depeche Mode 2009 wie eine wiedergeborene Band.

Mit weltweit über 100 Millionen verkauften Tonträgern, darunter diverse Nummer 1-Alben sowie dutzende von Single-Klassikern, gehören Depeche Mode neben U2, R.E.M und Metallica zu jener Elite von Supergruppen aus den frühen Achtzigern, die ihre Ideale, kreative Vision und Kernbesetzung unbeschadet in die Gegenwart hinübergerettet haben. Sie haben interne Spannungen und Feindseligkeiten seitens der Kritiker hinter sich gelassen, um eine der einflussreichsten Gruppen der Post-Punk-Ära zu werden, die von illustren Kollegen wie den Killers, MGMT, Coldplay, Pet Shop Boys und Marilyn Manson immer wieder gern als Einflüsse zitiert werden.

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Sounds Of The Universe ist Depeche Modes jüngstes bahnbrechendes Meisterwerk, sozusagen ihr Violator für das 21. Jahrhundert. Die Songtexte handeln von den immerwährenden Besessenheiten der Bandmitglieder – Lust, Spiritualität, romantisches Sehnen, sündige Versuchung und Sadomasochismus – und weisen dabei mehr unverhohlenen schwarzen Humor auf als ihre früheren Werke. Musikalisch dürfte Sounds Of The Universe Fans jeder Altersgruppe und Geschmacksrichtung begeistern. Von Daves alles überragendem Gesang auf der beeindruckenden ersten Single Wrong zu Martins samtigem Scott Walker-Croon in der sinnlichen Loungemusic-Ballade Jezebel, von der Sci-Fi-Gospel-Blues-Hymne In Chains zum Electro-Glamrock-Sleaze-Stampfer Corrupt haben wir es hier ganz klar mit einem klassischen Depeche Mode-Album zu tun.

Während ihr dreißigstes Bandjubliäum unaufhaltsam näher rückt, befinden sich Depeche Mode auf einem persönlichen und musikalischen Höhenflug. Alte Spannungen sind aufgelöst, Kriegsbeile begraben und schlechte Angewohnheiten besiegt. Aufgenommen in Santa Barbara und New York, entstand Sounds Of The Universe aus einer positiven kreativen Chemie heraus, und das ist nicht zu überhören. “Sounds Of The Universe ist eine unglaubliche Platte, um mal ins eigene Horn zu blasen”, lacht Dave. “Dieses Mal haben wir uns den Luxus gegönnt, viel mehr Songs aufzunehmen, als wir letztendlich brauchten, und alle waren qualitativ hervorragend.”

“Wir alle haben die gemeinsame Zeit wirklich genossen”, erinnert sich Martin. “Überhaupt war die Atmosphäre im Studio fantastisch. Kaum Probleme. Wir haben sehr konzentriert gearbeitet.” “Insgesamt basiert der Reiz dieses Albums auf seinen vielen erstklassigen Songs”, stimmt Andy ihm zu. “Martin ist extrem produktiv gewesen, und zwar auf höchstem Niveau.
Wir haben etwa zwanzig Songs aufgenommen, das ist ziemlich gut für Depeche Mode. Es soll eine Deluxe-Version des Albums mit 17 oder 18 Tracks geben, einschließlich einiger älterer Demos von aktuellen und früheren Platten.”

Der Titel Sounds Of The Universe hat verschiedene Bedeutungen, vom spirituellen Subtext bis hin zu seinen retro-futuristischen Arrangements. “Wir haben verschiedene alte Analog-Synthesizer und Drum-Maschinen verwendet, die irgendwie Bilder vom Universum und Weltraumreisen heraufbeschwören”, erklärt Martin. “Es ist uns gelungen, diese Vintage-Geräte einzusetzen, ohne das Ergebnis zu retro klingen zu lassen. Das ist die Zukunft von gestern, deshalb passt der Albumtitel meiner Meinung nach perfekt.” Gleichzeitig signalisiert Sounds Of The Universe eine weitere Zusammenarbeit zwischen Depeche Mode und Ben Hillier, der bereits ihr 2005er Album Playing The Angel produziert hatte. Der begabte Allrounder hat sowohl mit großen Orchestern als auch Rockbands gearbeitet und zeichnet auf diesem Album für eine zeitlose Klangpalette aus Vintage-Bleeps und -Beats in Kombination mit zeitgenössischen elektronischen Texturen verantwortlich.

“Es wäre dumm gewesen, nicht wieder mit Ben zu arbeiten”, erklärt Martin. “Er ist einer dieser Menschen, die sich etwas in den Kopf setzen und sofort zum Profi auf diesem Gebiet werden. Außerdem kann er ziemlich energisch sein, und in diesem Stadium unserer Karriere ist es wichtig für uns, mit jemandem zu arbeiten, der zu seiner Meinung steht und sich traut, uns zu widersprechen.”

Wie bereits auf Playing The Angel stammen die Songs auf Sounds Of The Universe sowohl von Martin als auch von Dave. Nachdem er sein Talent auf zwei Soloalben unter Beweis gestellt hat, gilt Daves Status als Depeche Modes zweiter Songwriter als redlich verdient. “Die Tatsache, dass Dave nun ebenfalls Songs schreibt, hat der Band sehr gut getan, weil er dadurch sehr viel selbstbewusster geworden ist”, findet Andy. “Außerdem fühlt er sich der Band nun viel stärker verbunden.”

Tatsächlich ist Sounds Of The Universe die bisher engste Zusammenarbeit zwischen den beiden Hauptsongwritern. Martin und Dave teilen sich die Vocals in mehreren Songs und haben sogar einen Track auf diesem Album gemeinsam geschrieben. So entstand “eine echte Partnerschaft”, sagt Dave. “In einem Blindtest hätte man Schwierigkeiten herauszufinden, wer welchen Song geschrieben hat”, fügt Martin hinzu.

Die erste Singleauskopplung Wrong fesselt die Aufmerksamkeit des Hörers vom ersten auf Highheels daherkommenden Stakkato-Kreischen. Über stampfenden Beats und schrillen Synthesizern schmettert Dave Martins düster-komische Reflexionen über ein Leben voller Fehler, Missetaten und falscher Entscheidungen. Wrong zeichnet sich durch extremes Suchtpotenzial aus, und seine Zukunft als Stadionhymne, zu der die Fans die Fäuste gen Himmel recken, scheint vorprogrammiert. Schon jetzt definitiv ein Depeche Mode-Klassiker.

“Wir beschlossen in einem relativ frühen Stadium, Wrong als erste Single herauszubringen, weil es so ganz anders ist als alles, was wir bisher veröffentlicht haben”, erklärt Martin. “Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, in welche musikalische Kategorie ich es stecken würde, aber es hat eine Art Rap-Feel und ist wahrscheinlich so nah am R&B wie wir je sein werden.”

Für Martin ist Peace mit seinem sublimen Techno-Gospel-Arrangement und sanft herabfallenden Chorrefrain ein weiteres Albumhighlight. Es entstand Rücken an Rücken mit Footprint, einem verführerisch wirbelnden, eigenwilligen Kirmes-Popsong, einer Art nächtlicher Schwestersong zu Peace.

“Beide Stücke haben ein spirituelles Element und sind für mich die Eckpfeiler des Albums”, konstatiert Martin. “Auch auf unseren früheren Platten gab es bereits spirituelle Referenzen, aber dieses Mal sind sie ein wenig offensichtlicher ausgefallen.”

Daves Beiträge zu Sounds Of The Universe entstanden in Zusammenarbeit mit seinem vertrauten Komponistenteam Andrew Philpott und Depeche Modes Live-Drummer Christian Eigner. Eine ihrer herausragendsten Kollaborationen ist Come Back, die schmutzigste und lauteste Rocknummer des Albums. “Ich wollte weg von normalen Balladen”, erklärt Dave, “und habe es daher mit einem an My Bloody Valentine oder Jesus and Mary Chain erinnernden Feeling unterlegt. Ein großer, üppiger Sound mit einer brummenden Geräuschwand darunter. Dazu hat Martin ein paar fantastische Backingvocals hingelegt.”

Hole To Feed, ein weiteres schmutziges Geständnis des Sängers, vereint moderne Elektronik mit einem fußboden- und knochenmarkerschütternden Bo Diddley-Beat. Der Text dazu, eine Mischung aus Rockstar-Attitüde und sanftem Sehnen, ist klassisch Dave Gahan. “Textlich bin ich mal wieder mein übliches zynisches Selbst”, grinst Dave. “Der Mann, der alles hat und trotzdem immer noch in diesem kleinen Loch herumstochert, das sich so leer anfühlt, und sich dabei fragt, womit er es füllen kann.”

Traditionsgemäß steuerte Anton Corbijn wieder einmal das eindrucksvolle Cover und die Bandfotos zu Sounds Of The Universe bei. Inzwischen dank seiner Filmbiografie Control als erfolgreicher Regisseur gefeiert, fungiert der “holländische Meister” seit nunmehr über zwanzig Jahren als wichtigster visueller Berater Depeche Modes. “Dieses Mal war es gar nicht so einfach, ihn zu erwischen”, lacht Andy. “Nachdem er so viele Preise als Regisseur kassiert hat, war es schwierig, ihn für das Albumcover zu engagieren. Aber ja, Anton ist immer noch dabei, er ist sehr wichtig für Depeche Mode.”

Ab 10. Mai plant die Band eine Mammut-Welttournee mit 28 Stadion-Auftritten, die im Nahen Osten und Europa beginnt. Danach geht es in die USA und nach Südamerika. “Unser Auftritt in Mexiko während der letzten Tournee war unglaublich”, erinnert sich Martin. “Wir spielten zweimal in Mexico City vor jeweils 50 000 Menschen. Nachdem wir nun wissen, wie beliebt wir dort sind, erwarten wir dieses Mal ähnliche Reaktionen – wir alle hatten das Gefühl, Südamerika bei unserer letzten Tournee vernachlässigt zu haben, und das wollen wir dieses Mal ändern.”

Für eine Band mit einer dermaßen langen und erfolgreichen Historie ist die Auswahl der Setlist für eine Tour immer eine große Herausforderung: Etwa 170 mögliche Depeche Mode-Klassiker müssen in ein Konzert mit zwanzig Songs komprimiert werden. “Jedes Mal, wenn wir auf Tour gehen, ist die Setlist ein echter Albtraum”, findet Andy. “Und weil wir demokratisch arbeiten, läuft das wie beim Eurovision Song Contest: Über jeden Song wird einzeln abgestimmt. Aber das ist natürlich kein wirklich schlimmes Problem.”

Die Reaktionen auf die Tour Of The Universe sind jetzt schon phänomenal, viele der Stadionshows in Europa waren fast sofort ausverkauft. “Wenn wir touren, macht alles wieder Sinn für mich”, nickt Dave. “Sobald die Fans da sind, ist da immer dieses unterschwellige Gefühl, Teil von etwas sein zu wollen, und da draußen sind eine Menge Leute, denen es genauso geht.” Letztendlich zollen alle drei Depeche Mode-Mitglieder der loyalen Armee von Fans Tribut, die sie seit beinahe dreißig Jahren unterstützt. Ihre Unterstützung macht zukunftsweisende Alben wie Sounds Of The Universe möglich, und ihre Begeisterung macht Depeche Mode-Touren zu elektrisierenden Spektakeln.

“Unser Publikum ist im Laufe der Jahre immer ein Segen für uns gewesen”, bestätigt Martin. “Wir haben die verrücktesten, loyalsten Fans von allen Bands, die ich kenne. Jeder, der Depeche Mode für düster hält, soll mal zu einem unserer Konzerte kommen und sehen, wie das Publikum reagiert. Unsere Shows sind ein einziges, unglaubliches High, und jeder ist dort, um Spaß zu haben.”

Depeche Mode sind auch 2009 nicht aufzuhalten! “Sounds Of The Universe” ist ein starkes Album von einer der besten Bands des Universums.

Quelle: EMI - letztes Update: 17.08.2011
offizielle Webseiten von Depeche Mode
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