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Covenant

© 2013 protain

Covenant! Der Name steht für außergewöhnliche Hingabe, Klasse und einen Bund, stärker als Blut. Covenant als Name war mit seinen biblischen Zwischentönen möglicherweise etwas ambitioniert für eine rein mit rudimentärer Elektronik bewaffnete aufstrebende Teenager Band aus Südschweden, letztlich erwies sich diese Kombination jedoch als überaus passend. Ob hier das Leben Stück für Stück die Kunst nachahmte oder die Kunst das Leben, darüber lässt sich streiten, so oder so endete der Spitzname der Band darin die Vision, Erhabenheit und Bund der Band selbst perfekt auf den Punkt zu bringen.

Wie die meisten Bands begannen auch Covenant damit im Keller der Eltern, auf ihren Instrumenten herum zu experimentieren. Anfangs setzte sich die Band, heute erstaunlich, aus 6 Mitgliedern zusammen. Mit der Zeit wuchs die Besetzung auf ein klassisches Trio zusammen: Sänger und Songwriter Eskil Simonsson, Keyboarder und Texter Joakim Montelius und Keyboarder Clas Nachmanson. Als erster Song in dieser Besetzung entstand „Replicant“, ein Stück das, so blickt Simonsson heute zurück, einen derartigen Quantensprung für die Band bedeutete, dass er sich damals sicher war, es wäre zugleich der letzte, den er jemals schreiben würde. Doch weit gefehlt! Ein Deal mit dem schwedischen Label Memento Materia und Material für ein komplettes Album sollten schon bald folgen.

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Das Album „Dreams of a Cryotank“ wurde somit zur ersten Covenant Veröffentlichung. Ein ambitioniertes Werk unter dem reflektierenden Einfluss der visionären Arbeiten von Ridley Scott und Arthur C. Clarke, sowie der kalten rhythmischen Präzision durch die Vorväter der elektronischen Musik, welcher sich vom obligatorischen Club Track bis hin zum 23minütigen Ambient-Noise Stück „Cryotank Expansion“ wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht. Vor allem jedoch sollte „Dreams of a Cryotank“ mit „Theremin“ einen frühen und für die Band bedeutenden Club Hit hervorbringen, der auch heute noch auf vielen Tanzflächen zuhören ist.

Zu dieser Zeit erspielten sich Covenant zudem einen Namen durch ihre Live Shows. Bereits die ersten Gehversuche beinhalteten aufwändige Kostümierungen und Fantasiegeschöpfe wie etwa die „Space Samurai“. Mit der Zeit verschwanden schließlich die plakativen Bühnenbilder, doch die eigentliche Intensität der Live-Auftritte blieb. Durch die enge Bindung zum Publikum erschloss sich die Band rasch neue und mitunter einflussreiche Anhänger. Einer von Ihnen, Stefan Herwig, damals Manager des deutschen Off-Beat Labels, wodurch Covenant Anfang 1995 ihren ersten Plattenvertrag außerhalb ihrer schwedischen Heimat unterzeichneten.

Zurück im Studio, machte sich die Band ans Werk für ihr Gesellenstück. Hätte damals das Ziel gelautet eine Platte zu produzieren, die dem Erfolg und der Größe von „Dreams Of A Cryotank“ in in nichts nachstand, wäre das Ziel zu wenig gewesen. Was am Ende der Aufnahmesessions mit „Sequencer“ dastand, sollte unbestritten zu den besten Arbeiten der Band avancieren und sich zu einem Sprungbrett entwickeln, das Covenant international an die vorderste Front katapultierte. Jede Facette von „Sequenzer“ stellte eine Weiterentwicklung dar, von der dicht gelagerten Klangmelange bis hin zu den gefühlvoll nuancierten Texten. Der Erfolg von „Sequencer“ wurde zu einem frühen Wendepunkt in der Karriere der Band. Als Resultat brach die Band zur Ihrer ersten Europatournee als Support Act für Steril und Haujobb auf und wagte, frisch vom San Franciscoer Label 21st Century Records unter Vertrag genommen, ihren ersten Vorstoß nach Nordamerika. Nordamerika setzte dabei zur großen Aufholjagd an. Die „Theremin EP“ sowie die US Versionen von „Dreams Of A Cryotank“ und „Sequencer“ wurden in kurzen Abständen hintereinander veröffentlicht. Die Resonanz war überwältigend genug, um die sofortige Organisation einer ersten US-Tour zu rechtfertigen. Während „Stalker“ und „Figurehead“ in ganz Europa die Clubs eroberten, befand sich die Band bereits wieder im Studio, um ihr drittes, Werk zu beginnen und dabei bewusst neue Wege zu beschreiten. Sequencer´s dichter Atmosphäre entzogen, sollte „Europa“ in kantig minimalistischem Kontrast zu den früheren Arbeiten der Band stehen und mit Tracks wie „Go Film“ und „I Am“ gleichwohl die systematische Eroberung der Tanzflächen einläuten.

Die nachfolgenden Touren zu „Europa“ erwiesen sich als nicht minder erwähnenswert. In den USA stellten Covenant schon bald fest, dass sich ihre Fanschar dort exponentiell vergrößert hatte. Bei der ersten Tour-Show in Los Angeles waren alleine die Merchverkäufe derart massiv, dass die Plattenfirma bereits nach dem ersten Konzert dazu gezwungen war, den Nachdruck der T-Shirts zu veranlassen. In Europa ging die Band dagegen erstmals auf Headliner Tour, mit VNV Nation im Vorprogramm.

Als die Band ein weiteres Mal das Studio in Helsingborg aufsuchte, um an ihrem mittlerweile vierten Album zu arbeiten, waren Covenant hervorragend positioniert. Beheimatet bei Dependent Records in Europa und Metropolis Records in Nordamerika war die Band reif für den endgültigen Durchbruch. Unter diesem Einfluss erblickte „United States Of Mind“ das Licht der Welt und erfüllte das tanzbare Versprechen, welches „Europa“ zuvor abgegeben hatte. „United States Of Mind“ hob Covenant auf die nächste Stufe. In Nordamerika erwies sich die zweite Single des Albums „Dead Stars“ als derart einflussreich, dass der Song dort heute noch zu den größten Club-Hits gehört. In Deutschland wählte die Band als ihre zweite Single einen anderen Song: „Der Leiermann“. Mit seinem dem gleichnamigen Gedicht von Wilhelm Müller entliehenen Text begann die große Reise jenes Songs, der die Band als Major Act in Europa etablierte.

Das neue Jahrzehnt brachte sowohl für die Welt als auch für die Band einen fundamentalen Wandel. Eine neue Weltanschauung. Ein neues Album. Für Covenant sollte dies einen Wechsel der Plattenfirma -von Dependent zur Sony Tochter KA2- und einen Tapetenwechsel für zwei Drittel der Band bedeuten. Simonsson zog es nach Berlin, Montelius nach Barcelona während Nachmansons im heimatlichen Schweden blieb. Der Wechsel zu KA2 erwies sich für die Band auf mehr als eine Art wegweisend. So bedienten sich Covenant der Unterstützung von Rammstein Produzent Jacob Hellner – ein weiteres Novum für die Band. Das hierbei entstandene Album „Northern Light“ gehört zu den besten der Band und lieferte Hits wie „Call The Ships To Port“ und „We Stand Alone“. Für die zweite Single des Albums, „Bullet“, nahmen Covenant ihr erstes Big Budget Musikvideo auf, welches anschließend von verschiedenen europäischen Musikkanälen in die Rotation aufgenommen wurde. Im Anschluss an „Northern Light“ begann eine umfangreiche Tournee auf der Covenant neben Europa und Nordamerika auch erstmals in Australien Station machten.

Die Mitte des Jahrzehnts rief weitere Veränderungen auf den Plan. Erneut wechselte die Band die Plattenfirma. Diese Mal zum renommierten deutschen Label SPV. Mit einer Welle von Headlinerauftritten auf Europäischen Festivalbühnen, definierten Covenant ihren beachtlichen Ruf für herausragende Live Shows noch einmal neu. Natürlich kehrte die Band auch ins Studio zurück, was schließlich „Skyshaper“ hervorbrachte, ein facettenreiches Album, das eine enorme Palette von Emotionen anspricht, von bombastisch und wild („Sweet & Salty“, „Ritual Noise“) bis zerbrechlich und melancholisch („Greater Than The Sun“, „The World is Growing Loud“). Kurz nach Skyshapers Veröffentlichung trennte sich Nachmanson in Freundschaft von der Band und wurde durch Haujobbs Daniel Myer ersetzt. Zunächst ausschließlich für Live Shows eingesetzt, bat man Myer kurz darauf als permanentes Bandmitglied einzusteigen, gefolgt von ausgiebigen Touraktivitäten. Dieses Mal durch Europa,  Russland, Nordamerika, Südamerika, Australien und schließlich sogar den fernen Osten. Nach zahlreichen Konzerten auf mittlerweile 5 Kontinenten waren Covenant zu einer wahrhaft globalen Band geworden. Zur  Erinnerung an diese besondere Tour wurde mit „In Transit“ eine umfangreiche DVD-Dokumentation veröffentlicht. Während Covenant letzte Hand an ihr mit Spannung erwartetes siebentes Studioalbum „Modern Ruin“ legen, schlägt das Trio ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte auf: atmosphärisch und hymnisch, aufs tiefste entrückt und doch extrem persönlich – „Modern Ruin“ ist ein wahrhaft passender Titel für den Strudel aus Beats und Emotionen, welchen das Werk entfacht. Dazu markiert „Modern Ruin“ ein weiteren Wendepunkt für die Band mit Ihrem neuen Mitglied Daniel Myer, der hier erstmals auch am Songwriting beteiligt ist.

Wohin der Weg Covenant führt ist unbestimmt, doch eines ist gewiss – es wird nicht weniger sein als die Welt!

Quelle: Protain - letztes Update: 19.03.2013
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