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Ashbury Heights
Wer denkt, elektronische Musik sei ganz und gar nicht sexy, wird sich von dem schwedischen Boy-meets-Girl-Duo, Ashbury Heights, schnell eines Besseren belehren lassen müssen. Denn die beiden lassen den unterkühlten Sex der frühen New Wave auf die Schrillheit des Glam, den ungestümen Charme des Electro Clash, und ein warm und fett daher blubberndes, analoges Synthesizerfundament treffen. Auch optisch wissen Mr. und Mrs. Ashbury zu gefallen und bieten in ihrer stilisierten, androgynen Verruchtheit die ideale Projektionsfläche für weibliche-, wie männliche Obsessionsphantasien.
Die Musik versprüht die gleiche Mischung aus unbändiger Energie und unendlicher Abgeklärtheit, die wir seit den Anfangszeiten von New Wave und Future Music so vermisst haben. Wenn die frühen Human League im Hier und Jetzt mit dem Glam des Thin White Duke und der Coolness der Tubeway Army auf die Abgefucktheit des Electro Clash treffen, dann bringt das jeden Club zum Rocken. Da ist es wahrlich kaum zu glauben, dass das Duo, das aus Sundsvall, einer Kleinstadt im nördlichen Schweden, stammt, erst seit November 2005 zusammen musiziert, so perfekt harmoniert dieser Molotov-Cocktail aus Elektronik, Disco-Pop und einer Prise Irrsinn. Anders und Yasmine, wie die beiden im wirklichen Leben heißen, sind auch erst 24, respektive 18 Jahre jung. Mr. Ashbury erklärt uns das so: "ich mache bereits seit 1997 elektronische Musik in verschiedenen Projekten. Yasmine war noch nie in einer Band... für sie ist das also alles Neuland, während ich, damit verglichen, schon fast ein Veteran bin. Ich glaube, dass es gerade diese Mischung ist, die unseren Sound so besonders macht."
Auf jeden Fall haben es die beiden geschafft, uns auf Anhieb so zu begeistern, dass wir sie binnen einer Stunde gesignt haben... das mit Abstand schnellste Signing in der Geschichte von Out of Line. Glaubt uns... Ashbury Heights werden auch euch hinweg fegen!